Posts mit dem Label Gender werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gender werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 1. November 2016
Mittwoch, 20. Juli 2016
SJW vs Logic
Witzige Serie über Social Justice Warrior aller Art.
Montag, 23. Mai 2016
Umfragen und wie man sie sich zurechtbiegen kann
Seit Monaten liest man beispielsweise bei Spiegel Online einen Werbeartikel für Hillary Clinton nach dem Anderen. Was mir dabei immer wieder auffällt, ist die einseitige Deutung von Umfrageergebnissen.
Nimmt man den aktuellen Artikel, so sieht Autor Roland Nelles auch hier Hillary Clinton als sicherer Sieger einer Wahl gegen Donald Trump. So ist es zwar richtig, dass demokratische Kandidaten einen deutlichen Vorteil aufgrund der Stammwähler haben. Gerade in bevölkerungsreichen Staaten, ausgenommen Texas, haben die Demokraten leichteres Spiel, was ihnen eine gute Anzahl an Wahlmännern sichert.
Was aber der Artikel nicht berücksichtigt ist, dass Hillary Clinton in genau diesen Staaten weniger Unterstützer hat als Bernie Sanders. Clinton punktete vor allem in eher konservativen Staaten, welche wiederum bei der eigentlichen Wahl eher für republikanische Kandidaten stimmen. Beispiel hierfür wäre Texas, es gibt aber auch Gegenbeispiele wie New York. Aber auch in sogenannten Swing States wie Florida, welcher im Artikel als sicher für Clinton erwähnt wird, ist das Ergebnis keinesfalls sicher.
Am Ende also kann niemand voraussagen wer momentan die besseren Karten hätte um Präsident zu werden. Alles was man machen kann ist spekulieren. Dann aber bitte so, dass dies auch deutlich wird.
Ohne Superdelegierte der Demokraten hätte Clinton ohnehin keinen derart großen Vorsprung vor Sanders. Würde man Sanders als Kandidaten der Demokraten wählen, so wären die momentanen Prognosen durchaus besser, was einen demokratischen Sieg bei den Präsidentschaftswahlen angeht.
Übrigens hat Sanders in West Virginia jeden Wahlbezirk für sich gewinnen können! Es besteht also noch Hoffnung.
Eines meiner Lieblingsthemen ist auch mal wieder dabei. Wie der Spiegel schreibt, zahlen Berliner Start-Up-Unternehmen Frauen 25% weniger als Männern.
Dabei bietet die Studie durchaus Hinweise auf die Ursache dieses Gender Pay Gaps. So waren 70% der Befragten Männer und gerade einmal 30% Frauen. Auch die Berufswahl spielt offenbar eine Rolle. Es wird festgestellt, dass in gewissen Berufen eine größere Gehaltssteigerung möglich ist als in anderen. Auch die Empfehlung für eine bessere Gehaltsverhandlung zeigt, dass auch hier unterschiedliche berufliche Entscheidungen Grund für den Gehaltsunterschied sind.
Studien können fast immer unterschiedlich interpretiert werden. Ein schönes Beispiel lieferte neulich der Bayerische Rundfunk. Politisch unabhängig wie unsere öffentlichen Sender sind, zieht der BR bei seiner Umfrage ein eher positives Ergebnis. Schaut man nun aber bei Spiegel Online wie die Studie dort interpretiert wird, so sieht man gleich anhand der Überschrift, dass hier ein anderer Punkt mehr Gewichtung findet als beim BR.
Wichtig ist es daher die Studie einmal selbst betrachtet zu haben. Hier fällt auf, dass es vor allem was das Alter der Befragten betrifft deutliche Unterschiede gibt. So verliert der ÖRR bei allen Altersgruppen außer den über 60-Jährigen teilst massiv an Vertrauen. Grund hierfür ist sicherlich der unveränderte Konsum von Medien durch ältere Menschen. Während jüngere Altersgruppen sich bspw. vermehrt im Internet informieren, schaut die ältere Generation nach wie vor Tagesschau.
Wenn in der Studie 57% der 18 bis 19- Jährigen angeben, öffentlich- rechtliches Fernsehen sei von den Mächtigen gelenkt, dann ist dies durchaus ein ernsthaftes Glaubwürdigkeitsproblem. Auch die beinahe gleichen Werte bei der Frage, ob das ÖRF die Mächtigen im Land eher stützt oder kontrolliert, zeichnet ein trauriges Bild. Ein derartiges Arbeitgeber/-nehmer Vertrauensverhältnis wäre anderswo undenkbar.
Und wenn die ÖR dann Artikel veröffentlichen, welche der Bevölkerung geradezu ins Gesicht spucken und aktuell wichtige Themen versuchen lächerlich zu machen, oder schlichtweg Berichterstattung inszenieren, so hilft das der Glaubwürdigkeit auf keinen Fall.
Update 23.05.:
Da ich den Artikel bereits vor einigen Tagen geschrieben hatte, hier gleich noch ein Update zur aktuellen amerikanischen Wahlprognose:
Nimmt man den aktuellen Artikel, so sieht Autor Roland Nelles auch hier Hillary Clinton als sicherer Sieger einer Wahl gegen Donald Trump. So ist es zwar richtig, dass demokratische Kandidaten einen deutlichen Vorteil aufgrund der Stammwähler haben. Gerade in bevölkerungsreichen Staaten, ausgenommen Texas, haben die Demokraten leichteres Spiel, was ihnen eine gute Anzahl an Wahlmännern sichert.
Was aber der Artikel nicht berücksichtigt ist, dass Hillary Clinton in genau diesen Staaten weniger Unterstützer hat als Bernie Sanders. Clinton punktete vor allem in eher konservativen Staaten, welche wiederum bei der eigentlichen Wahl eher für republikanische Kandidaten stimmen. Beispiel hierfür wäre Texas, es gibt aber auch Gegenbeispiele wie New York. Aber auch in sogenannten Swing States wie Florida, welcher im Artikel als sicher für Clinton erwähnt wird, ist das Ergebnis keinesfalls sicher.
Am Ende also kann niemand voraussagen wer momentan die besseren Karten hätte um Präsident zu werden. Alles was man machen kann ist spekulieren. Dann aber bitte so, dass dies auch deutlich wird.
Ohne Superdelegierte der Demokraten hätte Clinton ohnehin keinen derart großen Vorsprung vor Sanders. Würde man Sanders als Kandidaten der Demokraten wählen, so wären die momentanen Prognosen durchaus besser, was einen demokratischen Sieg bei den Präsidentschaftswahlen angeht.
Übrigens hat Sanders in West Virginia jeden Wahlbezirk für sich gewinnen können! Es besteht also noch Hoffnung.
Eines meiner Lieblingsthemen ist auch mal wieder dabei. Wie der Spiegel schreibt, zahlen Berliner Start-Up-Unternehmen Frauen 25% weniger als Männern.
Jung, hip, kreativ und dabei progressiv? Wenn es ums Gehalt geht, behandeln deutsche Start-ups ihre Mitarbeiter auch nicht fairer als klassische Unternehmen - im Gegenteil. Das mittlere Einkommen männlicher Vollzeitangestellter in Berliner Start-ups liegt bei 3333 Euro, weibliche Angestellte kommen im Mittel auf 2500 Euro.Was der Bericht dann aber offen lässt ist der Grund für diese unterschiedliche Bezahlung. Kein Wort zur Qualifikation, zur Berufsgruppe oder Art der ausgeführten Arbeit. Was also ist der Zweck eines derart nichtssagenden Artikels? Reine Propaganda. Hier wird mal wieder versucht den Leser für dumm zu verkaufen und Stimmung für sogenannte "Gleichstellungs"-maßnahmen gemacht. Die Statistik wie sie hier im Artikel wiedergegeben wird ist nichtssagend und nutzlos.
Dabei bietet die Studie durchaus Hinweise auf die Ursache dieses Gender Pay Gaps. So waren 70% der Befragten Männer und gerade einmal 30% Frauen. Auch die Berufswahl spielt offenbar eine Rolle. Es wird festgestellt, dass in gewissen Berufen eine größere Gehaltssteigerung möglich ist als in anderen. Auch die Empfehlung für eine bessere Gehaltsverhandlung zeigt, dass auch hier unterschiedliche berufliche Entscheidungen Grund für den Gehaltsunterschied sind.
Studien können fast immer unterschiedlich interpretiert werden. Ein schönes Beispiel lieferte neulich der Bayerische Rundfunk. Politisch unabhängig wie unsere öffentlichen Sender sind, zieht der BR bei seiner Umfrage ein eher positives Ergebnis. Schaut man nun aber bei Spiegel Online wie die Studie dort interpretiert wird, so sieht man gleich anhand der Überschrift, dass hier ein anderer Punkt mehr Gewichtung findet als beim BR.
Wichtig ist es daher die Studie einmal selbst betrachtet zu haben. Hier fällt auf, dass es vor allem was das Alter der Befragten betrifft deutliche Unterschiede gibt. So verliert der ÖRR bei allen Altersgruppen außer den über 60-Jährigen teilst massiv an Vertrauen. Grund hierfür ist sicherlich der unveränderte Konsum von Medien durch ältere Menschen. Während jüngere Altersgruppen sich bspw. vermehrt im Internet informieren, schaut die ältere Generation nach wie vor Tagesschau.
Wenn in der Studie 57% der 18 bis 19- Jährigen angeben, öffentlich- rechtliches Fernsehen sei von den Mächtigen gelenkt, dann ist dies durchaus ein ernsthaftes Glaubwürdigkeitsproblem. Auch die beinahe gleichen Werte bei der Frage, ob das ÖRF die Mächtigen im Land eher stützt oder kontrolliert, zeichnet ein trauriges Bild. Ein derartiges Arbeitgeber/-nehmer Vertrauensverhältnis wäre anderswo undenkbar.
Und wenn die ÖR dann Artikel veröffentlichen, welche der Bevölkerung geradezu ins Gesicht spucken und aktuell wichtige Themen versuchen lächerlich zu machen, oder schlichtweg Berichterstattung inszenieren, so hilft das der Glaubwürdigkeit auf keinen Fall.
Update 23.05.:
Da ich den Artikel bereits vor einigen Tagen geschrieben hatte, hier gleich noch ein Update zur aktuellen amerikanischen Wahlprognose:
Mittwoch, 30. März 2016
Tampon-Petition
Eine britische Studie fand heraus dass man im Durchschnitt 38 Tage im Leben für Tampons und ähnliche Hygieneartikel arbeitet, wenn man diese benötigt.Bereits 26.664 Unterstützer/innen haben sich ihr Tampon deutlich zu weit eingeführt.
Frauen verdienen bekannterweise europaweit im Durchschnitt weniger als ihr männlichen Kollegen. Dazu kommt noch die sogenannte “pink tax,” ein verbreiteter und ebenso willkürlicher Kostenaufschlag bei Produkten, die (Cis-)Frauen als Zielgruppe haben und meist eine teurere Version des herkömmlichen Produkts darstellen.
Gerade notwendige Produkte aber wie Hygieneartikel wie Tampons und Binden sollten da nicht zur weiteren Benachteiligung beitragen.
In Deutschland gibt es für notwendige Produkte den verminderten Steuersatz von 7%; der gilt aber heutzutage dann für Lachskaviar oder Trüffel, während die Steuer bei Tampons weiterhin 19% beträgt.
Dienstag, 15. März 2016
Gleichberechtigung.. nur anders
In Gelsenkirchen klagte gerade ein von der Polizei abgelehnter Bewerber gegen seine Ungleichbehandlung gegenüber Bewerberinnen. Es gibt bei Einstellung ein zu erfüllendes Mindestmaß, welches bei Männern 1,68 Meter und bei Frauen 1,63 Meter beträgt. Jan Steinkampf ist aber 1,662 Meter groß und damit als Mann 1,8 cm zu klein.
Das Land Nordrhein-Westfalen hat angekündigt gegen dieses Urteil in Berufung zu gehen. Der Fall wird also bald vor dem Oberverwaltungsgericht Münster verhandelt werden.
"Frauen dürfen kleiner sein, ich sehe mich da diskriminiert", sagt Steinkampf. Bei gleicher Eignung werde eine Frau mit einer Größe von 1,63 Meter eingestellt, ein Mann mit einer Körpergröße von weniger als 1,68 Meter dagegen nicht. "Das finde ich ungerecht", sagt der 30-Jährige.Die festgesetzte Mindestgröße wurde nun vorerst gekippt.
Laut Urteil mangelt es an einer aktuellen wissenschaftlichen Grundlage für die Festsetzung. Um einen ordnungsgemäßen Polizeidienst zu gewährleisten ist es laut Urteil zwar grundsätzlich erforderlich, eine Mindestgröße festzusetzen. Dafür müsse es aber neueste und wissenschaftlich nachvollziehbare Gründe und Kriterien geben. "Man wird verlangen müssen, dass aktuelle Werte zugrunde gelegt werden", sagte Richter Bernhard Fessler in der Urteilsbegründung. Genau daran habe es jedoch gemangelt.Das Gericht stellte aber auch fest dass ein Größenunterschied nach Geschlechter durchaus in Ordnung ist.
Dass Polizistinnen in NRW kleiner sein dürfen als ihre männlichen Kollegen, damit trage das Land dem natürlichen Größenunterschied der Geschlechter Rechnung, erläutert Victor Ocansey von der Ausbildungsbehörde der Polizei. Das bestätigte das Verwaltungsgericht: Der Abstand zwischen den Mindestgrößen für Männer und Frauen sei nicht zu beanstanden. Auch grundsätzlich sei die unterschiedliche Festlegung aus Gründen der Chancengleichheit in Ordnung.Ich gehe davon aus, dass dann in Zukunft, aufgrund der schlechteren Bildungschancen für männliche Bewerber, für die Einstellung benötigte "Mindest-Noten" ebenfalls geschlechtsspezifisch angepasst werden.
Das Land Nordrhein-Westfalen hat angekündigt gegen dieses Urteil in Berufung zu gehen. Der Fall wird also bald vor dem Oberverwaltungsgericht Münster verhandelt werden.
Samstag, 30. Januar 2016
Schwule Ampelpärchen
Von der Flüchtlingskrise völlig verdeckt passieren in Österreich ungeheure Vorgänge. So wurden in Linz doch tatsächlich die gängigen "Einzel-Ampel-Männchen" durch schwule "Ampelpärchen" ersetzt. Diese unfassbare Gesinnungsbotschaft wurde gerade noch rechtzeitig durch den neuen Verkehrsstadtrat Markus Hein ( FPÖ ) vereitelt!
Donnerstag, 28. Januar 2016
Gleichstellungsgesetz
Nur mal so am Rande, wenn es in einem Bereich weniger männliche Arbeitskräfte gibt, dann handelt es sich mitnichten um Diskriminierung. Oder wie Renate Künast ( Grüne ) feststellt:
„Dass es viel zu wenig männliche Erzieher und Grundschullehrer gibt, liegt nicht daran, dass sie diskriminiert werden. Sondern daran, dass sich Männer auf diese Berufe meist gar nicht erst bewerben.“Keine weiteren Fragen...
Freitag, 4. Dezember 2015
Mittwoch, 25. November 2015
Mittwoch, 18. November 2015
Gender*
Ich lass das jetzt mal noch weitgehend unkommentiert hier stehen und kümmer mich derweil um wichtigeres.
Sprache mit Sternchen: Grüne wollen den Gender-* ganz groß rausbringen
Sprache mit Sternchen: Grüne wollen den Gender-* ganz groß rausbringen
Abonnieren
Posts (Atom)



