Interessant vor allem seine Aussagen ab Minute 23. So stellt er fest, dass durch die Automatisierung unserer Wirtschaft, es notwendig sein wird, ein globales bedingungsloses Grundeinkommen zu etablieren.
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Sonntag, 19. Februar 2017
Elon Musk und das bedingungslose Grundeinkommen
Interessantes Interview von Elon Musk beim World Government Summit:
Interessant vor allem seine Aussagen ab Minute 23. So stellt er fest, dass durch die Automatisierung unserer Wirtschaft, es notwendig sein wird, ein globales bedingungsloses Grundeinkommen zu etablieren.
Interessant vor allem seine Aussagen ab Minute 23. So stellt er fest, dass durch die Automatisierung unserer Wirtschaft, es notwendig sein wird, ein globales bedingungsloses Grundeinkommen zu etablieren.
Dienstag, 6. Dezember 2016
Abstiegsgesellschaft und Superreiche
Es gibt sie noch die guten Beiträge im Ersten:
Der Westen steckt in einer krachenden Krise: Unsere lebenswerten, fortschrittlichen Demokratien sind dramatisch bedroht. Ungläubig beobachten die meisten Europäer die massiven Erfolge der Rechten. Was ist da nur so schief gelaufen?
Montag, 14. November 2016
Oh ma gawd
Na immer noch geschockt?
Immer noch am preppen?
Immer noch am Zusammenhalten der eigenen Blase?
Hier ein lohnenswerter Podcast der meiner Meinung nach die Wahl schön zusammenfasst:
Wie ich kotzen könnte wenn ich die Weltuntergangsstimmung von Einigen lesen muss.
Immer noch am preppen?
Immer noch am Zusammenhalten der eigenen Blase?
Hier ein lohnenswerter Podcast der meiner Meinung nach die Wahl schön zusammenfasst:
Wie ich kotzen könnte wenn ich die Weltuntergangsstimmung von Einigen lesen muss.
Dienstag, 1. November 2016
Samstag, 1. Oktober 2016
Demokratie im Endstadium
Lothar Lingen zur Bundesanwaltschaft:
Artikel
Quelle
So und jetzt alle einbuchten aber zackig.
„Mir war bereits am 10./11. November 2011 völlig klar, dass sich die Öffentlichkeit sehr für die Quellenlage des BfV in Thüringen interessieren wird. Die bloße Bezifferung der seinerzeit in Thüringen vom BfV geführten Quellen mit acht, neun oder zehn Fällen hätte zu der – ja nun auch heute noch intensiv gestellten – Frage geführt, aus welchem Grunde die Verfassungsschutzbehörden über die terroristischen Aktivitäten der drei eigentlich nicht informiert worden sind. Die nackten Zahlen sprachen ja dafür, dass wir wussten, was da läuft, was aber nicht der Fall war. Und da habe ich mir gedacht, wenn der quantitative Aspekt, also die Anzahl unserer Quellen im Bereich des THS (Thüringer Heimatschutz) und in Thüringen, nicht bekannt wird, dass dann die Frage, warum das BfV von nichts gewusst hat, vielleicht gar nicht auftaucht.“
Artikel
Quelle
So und jetzt alle einbuchten aber zackig.
Donnerstag, 22. September 2016
Freitag, 2. September 2016
Montag, 8. August 2016
Samstag, 6. August 2016
So arbeitet die BPjS
Ein etwas betagtes Video der Bundes-Prüfstelle für jugendgefährdende Schriften:
Mein Highlight ist natürlich bei 6 Minuten :D
Mein Highlight ist natürlich bei 6 Minuten :D
Samstag, 23. Juli 2016
Killerspiele 2016
Manchmal mache ich ja noch den Fehler und schaue mir die Tagesschau um 20 Uhr an. Heute war mal wieder eine Sternstunde von widerlichem Journalismus und heuchlerischer Politik. Gerade erst hat man überhaupt den Amokläufer von München identifiziert, da hat man schon einen Schuldigen gefunden: KILLERSPIELE! ( ab Minute 8:30 )
Und schlimmer noch als der Herr de Maizière, die "Journalistin" der ARD gibt diesem auch noch recht und wiederholt seine Aussage.
Nach dem Debakel von Gestern frage ich mich wirklich für was meine Fernsehsteuer eigentlich ausgegeben wird.
Hier die gestrige Qualität:
Update 07.08.2016:
Die ursprünglichen Youtube Videos wurden gelöscht. Ich habe nun neu verlinkt.
Und schlimmer noch als der Herr de Maizière, die "Journalistin" der ARD gibt diesem auch noch recht und wiederholt seine Aussage.
Nach dem Debakel von Gestern frage ich mich wirklich für was meine Fernsehsteuer eigentlich ausgegeben wird.
Hier die gestrige Qualität:
Update 07.08.2016:
Die ursprünglichen Youtube Videos wurden gelöscht. Ich habe nun neu verlinkt.
Freitag, 8. Juli 2016
Bürgerkrieg in Frankreich?
Lesenswerter Artikel im Bayernkurier zu den gesellschaftlichen Zuständen in Frankreich:
( Der Bayernkurier ist die Parteizeitung der CSU! )
„Wir stehen am Rande eines Bürgerkrieges.“ Die Warnung stand Mitte Juni in der Pariser Tageszeitung Le Figaro. Ausgesprochen hatte sie im Mai vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss zu den Terroranschlägen vom 13. November niemand anderes als Patrick Calvar, der Chef des französischen Inlandsgeheimdienstes Direction générale de la sécurité intérieure (DGSI).
„Überall wachsen die Extremismen“, setzte DGSI-Chef Calvar den Abgeordneten auseinander.Etwas vorsichtiger spricht Calvars Chef, Innenminister Bernard Cazeneuve, über die gleiche Gefahr: Der Terror füge der französischen Gesellschaft „irreversible Brüche“ zu.
Aber das Stichwort vom „guerre civile“, vom Bürgerkrieg, ist im Raum. Mit Blick auf die völlig gescheiterte Integration der muslimischen Einwanderungsbevölkerung der zweiten und dritten Generation hat Ende vergangenen Jahres in einem Interview mit dem Figaro auch der Historiker Georges Bensoussan davon gesprochen. Der Historiker sieht nicht nur die Republik auf dem Spiel stehen, sondern die französische Nation insgesamt: „Wir schauen gerade zu, wie in Frankreich zwei Völker entstehen, was so weit geht, dass manche schon die Keime des Bürgerkriegs heraufbeschwören.“ Vor zehn Jahren hätte man über die Vorstellung vom Bürgerkrieg noch gelacht, so Bensoussan, aber heute nähmen im Banlieue-Umfeld Mandatsträger, Polizisten oder Ärzte das Wort immer häufiger in den Mund. Bensoussan: „Das Gefühl, dass sich gerade zwei Völker bilden, Seite an Seite, die sich oft mit Feindseligkeit betrachten, dieses Gefühl wird heute von vielen geteilt.“Ich bin gespannt wie lange es in Deutschland noch dauert bis wir ähnliche Zustände haben.
( Der Bayernkurier ist die Parteizeitung der CSU! )
Montag, 30. Mai 2016
Ertrunkene Flüchtlinge im Mittelmeer
Krasses Video der italienischen Marine von einem sinkenden Flüchtlingsschiff.
Dienstag, 24. Mai 2016
Österreich und seine Kommentatoren
Ich habe überlegt ob und vor allem wie ich etwas zu den aktuellen Wahlen in Österreich schreiben sollte. Ich finde jeder sollte sich schnellstens Gedanken machen und informieren was gerade politisch in Europa los ist. Da ich faul bin, bediene ich mich einfach mal bei Don Alphonso und seiner Analyse der Kommentarfunktion beim Standard.
Es gibt in Österreich eine strukturelle und durch Versagen und Skandale verursachte Schwäche der Parteien, die bislang die Macht unter sich aufteilten, und die Grünen sind in Wien Teil des Systems. Sie stehen für eine Politik, die nicht nur bei ihren Gegnern, sondern auch bei vielen ihrer bisherigen Befürworter nicht mehr wählbar erscheint. Das äussert sich nicht wie bei der AfD mit Wut im Stillen, sondern ganz offen auch dort, wo man solche Meinungen am wenigsten erwarten würde.
Man kann es sich mit den Erklärungsmodellen natürlich auch so einfach machen. Und damit eine Situation herbei hetzen, in der kommende Wahlerfolge der Rechten eine Art Beschäftigungsgarantie für solche Mahner sind, die bei der Grünen Jugend sicher gut ankommen .Richtig, richtig gut!
Christen in der arabischen Welt
Im Chaos des Nahen Ostens werden die Christen immer weniger und obwohl der Westen ihnen das Fundament seiner Kultur verdankt, verschließt er davor die Augen. Der Orient ist die Wiege des Christentums. Die Geschichte der Christen ist 2000 Jahre alt. Ihre Kirchen stammen aus dem 1. Jahrhundert, als Europa noch heidnisch war und sie waren schon vor dem Islam dort. Unter allen Regimen wurden sie diskriminiert wenn nicht gar umgebracht und haben dennoch überlebt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war im Nahen Orient jeder vierte ein Christ, heute sind es 11 Millionen unter 320 Millionen Muslimen.Sehr lohnenswerte Doku von Arte. Wer sich für aktuelle globale Geschehnisse interessiert sollte diese Doku unbedingt ansehen!
Ob sie überhaupt noch eine Zukunft haben, „auf ihrem angestammten Boden“, hängt, das hören wir in diesem Film immer wieder, entscheidend davon ab, wie sich der Westen verhält. Für diesen, sagt Martiny, haben die Christen in der arabischen Welt strategisch keine Bedeutung mehr. Und sie haben keine Zukunft mehr, wenn sich an dieser „strategischen“ Haltung nichts ändert, die zu Bündnissen mit ausgerechnet denen führt, welche die Verfolgung nicht nur einer Religionsgemeinschaft, sondern aller Andersdenkenden betreiben - mit Saudi-Arabien und dem Regime Erdogan.
Wenn das so weitergeht, da sind sich die Geistlichen verschiedener Konfessionen, die Experten und überhaupt alle, die Martiny in seinem Film hört, einig, werden nicht nur die Christen aus der arabischen Welt verschwinden. Es wird sich „eine Katastrophe der Zivilisation“ vollenden. Sieht man sich an, wie ignorant Politik und Amtskirchen bei uns selbst auf die Verfolgung von nach Deutschland geflüchteten Christen reagieren, die hier, im Exil, neuen Peinigungen ausgesetzt sind, vor denen man die Augen nicht verschließen darf, kommt nicht viel Hoffnung auf.Artikel in der faz.
Montag, 23. Mai 2016
Umfragen und wie man sie sich zurechtbiegen kann
Seit Monaten liest man beispielsweise bei Spiegel Online einen Werbeartikel für Hillary Clinton nach dem Anderen. Was mir dabei immer wieder auffällt, ist die einseitige Deutung von Umfrageergebnissen.
Nimmt man den aktuellen Artikel, so sieht Autor Roland Nelles auch hier Hillary Clinton als sicherer Sieger einer Wahl gegen Donald Trump. So ist es zwar richtig, dass demokratische Kandidaten einen deutlichen Vorteil aufgrund der Stammwähler haben. Gerade in bevölkerungsreichen Staaten, ausgenommen Texas, haben die Demokraten leichteres Spiel, was ihnen eine gute Anzahl an Wahlmännern sichert.
Was aber der Artikel nicht berücksichtigt ist, dass Hillary Clinton in genau diesen Staaten weniger Unterstützer hat als Bernie Sanders. Clinton punktete vor allem in eher konservativen Staaten, welche wiederum bei der eigentlichen Wahl eher für republikanische Kandidaten stimmen. Beispiel hierfür wäre Texas, es gibt aber auch Gegenbeispiele wie New York. Aber auch in sogenannten Swing States wie Florida, welcher im Artikel als sicher für Clinton erwähnt wird, ist das Ergebnis keinesfalls sicher.
Am Ende also kann niemand voraussagen wer momentan die besseren Karten hätte um Präsident zu werden. Alles was man machen kann ist spekulieren. Dann aber bitte so, dass dies auch deutlich wird.
Ohne Superdelegierte der Demokraten hätte Clinton ohnehin keinen derart großen Vorsprung vor Sanders. Würde man Sanders als Kandidaten der Demokraten wählen, so wären die momentanen Prognosen durchaus besser, was einen demokratischen Sieg bei den Präsidentschaftswahlen angeht.
Übrigens hat Sanders in West Virginia jeden Wahlbezirk für sich gewinnen können! Es besteht also noch Hoffnung.
Eines meiner Lieblingsthemen ist auch mal wieder dabei. Wie der Spiegel schreibt, zahlen Berliner Start-Up-Unternehmen Frauen 25% weniger als Männern.
Dabei bietet die Studie durchaus Hinweise auf die Ursache dieses Gender Pay Gaps. So waren 70% der Befragten Männer und gerade einmal 30% Frauen. Auch die Berufswahl spielt offenbar eine Rolle. Es wird festgestellt, dass in gewissen Berufen eine größere Gehaltssteigerung möglich ist als in anderen. Auch die Empfehlung für eine bessere Gehaltsverhandlung zeigt, dass auch hier unterschiedliche berufliche Entscheidungen Grund für den Gehaltsunterschied sind.
Studien können fast immer unterschiedlich interpretiert werden. Ein schönes Beispiel lieferte neulich der Bayerische Rundfunk. Politisch unabhängig wie unsere öffentlichen Sender sind, zieht der BR bei seiner Umfrage ein eher positives Ergebnis. Schaut man nun aber bei Spiegel Online wie die Studie dort interpretiert wird, so sieht man gleich anhand der Überschrift, dass hier ein anderer Punkt mehr Gewichtung findet als beim BR.
Wichtig ist es daher die Studie einmal selbst betrachtet zu haben. Hier fällt auf, dass es vor allem was das Alter der Befragten betrifft deutliche Unterschiede gibt. So verliert der ÖRR bei allen Altersgruppen außer den über 60-Jährigen teilst massiv an Vertrauen. Grund hierfür ist sicherlich der unveränderte Konsum von Medien durch ältere Menschen. Während jüngere Altersgruppen sich bspw. vermehrt im Internet informieren, schaut die ältere Generation nach wie vor Tagesschau.
Wenn in der Studie 57% der 18 bis 19- Jährigen angeben, öffentlich- rechtliches Fernsehen sei von den Mächtigen gelenkt, dann ist dies durchaus ein ernsthaftes Glaubwürdigkeitsproblem. Auch die beinahe gleichen Werte bei der Frage, ob das ÖRF die Mächtigen im Land eher stützt oder kontrolliert, zeichnet ein trauriges Bild. Ein derartiges Arbeitgeber/-nehmer Vertrauensverhältnis wäre anderswo undenkbar.
Und wenn die ÖR dann Artikel veröffentlichen, welche der Bevölkerung geradezu ins Gesicht spucken und aktuell wichtige Themen versuchen lächerlich zu machen, oder schlichtweg Berichterstattung inszenieren, so hilft das der Glaubwürdigkeit auf keinen Fall.
Update 23.05.:
Da ich den Artikel bereits vor einigen Tagen geschrieben hatte, hier gleich noch ein Update zur aktuellen amerikanischen Wahlprognose:
Nimmt man den aktuellen Artikel, so sieht Autor Roland Nelles auch hier Hillary Clinton als sicherer Sieger einer Wahl gegen Donald Trump. So ist es zwar richtig, dass demokratische Kandidaten einen deutlichen Vorteil aufgrund der Stammwähler haben. Gerade in bevölkerungsreichen Staaten, ausgenommen Texas, haben die Demokraten leichteres Spiel, was ihnen eine gute Anzahl an Wahlmännern sichert.
Was aber der Artikel nicht berücksichtigt ist, dass Hillary Clinton in genau diesen Staaten weniger Unterstützer hat als Bernie Sanders. Clinton punktete vor allem in eher konservativen Staaten, welche wiederum bei der eigentlichen Wahl eher für republikanische Kandidaten stimmen. Beispiel hierfür wäre Texas, es gibt aber auch Gegenbeispiele wie New York. Aber auch in sogenannten Swing States wie Florida, welcher im Artikel als sicher für Clinton erwähnt wird, ist das Ergebnis keinesfalls sicher.
Am Ende also kann niemand voraussagen wer momentan die besseren Karten hätte um Präsident zu werden. Alles was man machen kann ist spekulieren. Dann aber bitte so, dass dies auch deutlich wird.
Ohne Superdelegierte der Demokraten hätte Clinton ohnehin keinen derart großen Vorsprung vor Sanders. Würde man Sanders als Kandidaten der Demokraten wählen, so wären die momentanen Prognosen durchaus besser, was einen demokratischen Sieg bei den Präsidentschaftswahlen angeht.
Übrigens hat Sanders in West Virginia jeden Wahlbezirk für sich gewinnen können! Es besteht also noch Hoffnung.
Eines meiner Lieblingsthemen ist auch mal wieder dabei. Wie der Spiegel schreibt, zahlen Berliner Start-Up-Unternehmen Frauen 25% weniger als Männern.
Jung, hip, kreativ und dabei progressiv? Wenn es ums Gehalt geht, behandeln deutsche Start-ups ihre Mitarbeiter auch nicht fairer als klassische Unternehmen - im Gegenteil. Das mittlere Einkommen männlicher Vollzeitangestellter in Berliner Start-ups liegt bei 3333 Euro, weibliche Angestellte kommen im Mittel auf 2500 Euro.Was der Bericht dann aber offen lässt ist der Grund für diese unterschiedliche Bezahlung. Kein Wort zur Qualifikation, zur Berufsgruppe oder Art der ausgeführten Arbeit. Was also ist der Zweck eines derart nichtssagenden Artikels? Reine Propaganda. Hier wird mal wieder versucht den Leser für dumm zu verkaufen und Stimmung für sogenannte "Gleichstellungs"-maßnahmen gemacht. Die Statistik wie sie hier im Artikel wiedergegeben wird ist nichtssagend und nutzlos.
Dabei bietet die Studie durchaus Hinweise auf die Ursache dieses Gender Pay Gaps. So waren 70% der Befragten Männer und gerade einmal 30% Frauen. Auch die Berufswahl spielt offenbar eine Rolle. Es wird festgestellt, dass in gewissen Berufen eine größere Gehaltssteigerung möglich ist als in anderen. Auch die Empfehlung für eine bessere Gehaltsverhandlung zeigt, dass auch hier unterschiedliche berufliche Entscheidungen Grund für den Gehaltsunterschied sind.
Studien können fast immer unterschiedlich interpretiert werden. Ein schönes Beispiel lieferte neulich der Bayerische Rundfunk. Politisch unabhängig wie unsere öffentlichen Sender sind, zieht der BR bei seiner Umfrage ein eher positives Ergebnis. Schaut man nun aber bei Spiegel Online wie die Studie dort interpretiert wird, so sieht man gleich anhand der Überschrift, dass hier ein anderer Punkt mehr Gewichtung findet als beim BR.
Wichtig ist es daher die Studie einmal selbst betrachtet zu haben. Hier fällt auf, dass es vor allem was das Alter der Befragten betrifft deutliche Unterschiede gibt. So verliert der ÖRR bei allen Altersgruppen außer den über 60-Jährigen teilst massiv an Vertrauen. Grund hierfür ist sicherlich der unveränderte Konsum von Medien durch ältere Menschen. Während jüngere Altersgruppen sich bspw. vermehrt im Internet informieren, schaut die ältere Generation nach wie vor Tagesschau.
Wenn in der Studie 57% der 18 bis 19- Jährigen angeben, öffentlich- rechtliches Fernsehen sei von den Mächtigen gelenkt, dann ist dies durchaus ein ernsthaftes Glaubwürdigkeitsproblem. Auch die beinahe gleichen Werte bei der Frage, ob das ÖRF die Mächtigen im Land eher stützt oder kontrolliert, zeichnet ein trauriges Bild. Ein derartiges Arbeitgeber/-nehmer Vertrauensverhältnis wäre anderswo undenkbar.
Und wenn die ÖR dann Artikel veröffentlichen, welche der Bevölkerung geradezu ins Gesicht spucken und aktuell wichtige Themen versuchen lächerlich zu machen, oder schlichtweg Berichterstattung inszenieren, so hilft das der Glaubwürdigkeit auf keinen Fall.
Update 23.05.:
Da ich den Artikel bereits vor einigen Tagen geschrieben hatte, hier gleich noch ein Update zur aktuellen amerikanischen Wahlprognose:
Dienstag, 17. Mai 2016
Mittwoch, 11. Mai 2016
DU bist Lügenpresse
Bei allem Gemeckere über unsere Presseprodukte sollte man nicht vergessen, dass auch die Konsumenten eine wichtige Rolle spielen bei der Auswahl der Nachrichten. Schaut man sich bspw. Google-Suchanfragen Anfang April an so fällt auf, dass das Thema Böhmermann ein deutlich höheres Interesse erzeugt haben scheint als die Veröffentlichung der Panama Papers.
Offenbar war Böhmermann der größere Aufreger. Genau deshalb ist es daher wichtig, kompliziertere Zusammenhänge, wie bei den Panama Papers, immer wieder zu thematisieren.
Offenbar war Böhmermann der größere Aufreger. Genau deshalb ist es daher wichtig, kompliziertere Zusammenhänge, wie bei den Panama Papers, immer wieder zu thematisieren.
Sonntag, 24. April 2016
Freitag, 19. Februar 2016
Diskriminidingens
Schöner Artikel über moderne Gleichberechtigung:
"Vor allem Frauen zieht es zur Dawanda-Messe. Für ihre Begleiter hatte sich der Veranstalter ein Lockmittel ausgedacht. Aber das ging den Besucherinnen gegen den Strich"
"Bei sechs Dawanda-Messen in Chemnitz waren die Männer mit der Hälfte des Geldes dabei. Damit ist nun Schluss. Zur siebenten Auflage am Wochenende sind alle gleich: Jeder zahlt 5 Euro. Warum? "Frauen haben sich beschwert, uns zum Teil beschimpft, manche gleich beim Bezahlen an der Kasse, andere später per Post oder Facebook", erklärt Szymkowiak. Der sich wundert: Bei seinen Auto- und Oldtimermessen sei es umgekehrt, da zahlen Frauen nur die Hälfte - und alle finden's gut."In diesem Sinne,
Dienstag, 16. Februar 2016
Selig sind die Belogenen
Ich bin beim Stöbern im Internet bei einem Text über den Dialog mit dem Islam in Europa gestoßen ( eine bessere Quelle habe ich leider nicht gefunden ). Der Text ist zwar schon etwas älter, hat aber meiner Meinung nach wenig an Aktualität eingebüßt. Autor ist Bassam Tibi, ein deutscher Politikwissenschaftler syrischer Herkunft. Erschienen in der Printausgabe der Zeit 23/2002.
Ein interessanter und nach wie vor aktueller Text der mir einige neue Denkansätze geliefert hat.
"Der Bischof von Hildesheim wollte dem Dialogaufruf folgen und suchte den Imam einer Moschee auf, um eine christlich-islamische Begegnung herbeizuführen. Der Imam empfing den Bischof höflich und überreichte ihm ein Exemplar des heiligen Buches der Muslime. Der Bischof nahm den Koran dankend entgegen und wollte dem Imam als Gegengabe die Bibel schenken. Doch der sah ihn entsetzt an und lehnte es ab, das Buch auch nur anzufassen."
"So bezeichnet das Wort "Friede" im Islam nichts anderes als die Ausweitung des Dar al-Islam auf die gesamte Welt - etwas ganz anderes also als der aufgeklärte "ewige Friede" Kants. Auch unter Toleranz versteht der Islam etwas anderes als die westliche Aufklärung, nämlich die Duldung nichtislamischer Monotheisten - also nur von Juden und Christen - als Dhimmi (Gläubige, jedoch zweiter Klasse), das heißt: als geschützte, aber unmündige Minderheiten."
"Ehrlichkeit gibt es nur, wenn man ohne Selbstzensur, ohne Tabus und ohne Duckmäuserei miteinander reden kann. Die Geschäftsgrundlage muss die Akzeptanz des religiösen Pluralismus sein, also die Anerkennung der Gleichberechtigung der Religionen. Weder Beschuldigungen noch Selbstbezichtigungen helfen dabei weiter. Scheut man die Kontroverse nicht, wird man bald auch auf Verbindendes stoßen."
Ein interessanter und nach wie vor aktueller Text der mir einige neue Denkansätze geliefert hat.
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