Posts mit dem Label Russland werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Russland werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 20. September 2016

Schnittmenge USA/Russland

Damit hat nun wirklich niemand gerechnet: Eine aktuelle Studie des Geografischen Instituts der Universität Stockholm hat ergeben, dass weder die USA noch Russland in Syrien liegen. Dies ist umso verblüffender, weil die beiden Staaten seit geraumer Zeit dort Krieg führen und über Waffenruhen verhandeln.
Dass weder die USA noch Russland in Syrien liegen, werfe zahlreiche Fragen auf, so die Wissenschaftler. Etwa: Warum wird der Krieg in Syrien als "Bürgerkrieg" bezeichnet? Oder: Was, verdammte Scheiße nochmal, haben die USA und Russland dort eigentlich zu suchen?
Quelle.

Donnerstag, 9. Juni 2016

Großbritannien fängt russisches Uboot ab

Wie die britische Marine meldete, wurde ein russisches Uboot mit Kurs auf den Ärmelkanal entdeckt. Das Boot wurde anschließend abgefangen und zur Umkehr gezwungen.
Verteidigungsminister Michael Fallon sagte, der Zwischenfall zeige, dass die britische Marine "ein wachsames Auge auf internationale und heimische Gewässer wirft". Der Kommandant der HMS "Kent", Daniel Thomas, sprach von einer "gemeinsamen Anstrengung mit unseren Nato-Verbündeten".
 Auf russischer Seite wunderte man sich allerdings, weshalb es einer gemeinsamen Anstrengung der Nato bedarf denn,
Die „Stary Oskol“ sei aufgetaucht gefahren, mit geringer Geschwindigkeit und noch dazu von einem Schlepper begleitet worden. „Es wäre erstaunlich, wenn die britische Kriegsmarine das U-Boot nicht gemerkt hätte.“
Die Besten, der Besten, der Besten, Sir!

Samstag, 9. Januar 2016

Russischer Arzt tötet Patienten

In Russland hat ein Arzt einen Patienten mit einem Faustschlag umgebracht.



Der Patient hatte eine Krankenschwester belästigt woraufhin der Arzt dieser zu Hilfe kam. Obwohl sofort versucht wurde das Opfer zu reanimieren, verstarb dieser noch an Ort und Stelle.

Freitag, 25. Dezember 2015

Propaganda?

Das ZDF, seit jeher ein Bollwerk des guten Journalismus, hat mal wieder ein Glaubwürdigkeitsproblem. Wie russische Zeitungen berichten wurde ein vom ZDF interviewter Mann namens "Igor" für seine Aussage "im Donbass kämpfen russische Soldaten" vom ZDF hierfür bezahlt.

Im Gegensatz zum ZDF tritt "Igor" in der russischen Version unter vollem Namen, Jurij Labyskin, auf. Zudem werden Szenen des Interviews, welche später in der Doku "Machtmensch Putin" verwendet wurden, ungeschnitten und unverpixelt gezeigt.


Wer hier nun die Wahrheit spricht lässt sich wie immer nicht herausfinden. Auf jeden Fall ist es mal wieder ein gutes Training in Sachen Medienkompetenz und Propaganda von Staatsmedien.

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Unterstützung für den IS

Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!
Lang scheints her zu sein, seit diese Parole in Deutschland galt. Nachdem nun klar ist, dass staatliche Institutionen den rechten Terror in Deutschland zumindest gewähren ließen, scheint nun auch das zweite Kredo nichts mehr wert zu sein. Offensichtlich haben wir aus unseren Kriegen auf dem Balkan, in Afghanistan und im Irak ( ja Frau Merkel war für eine deutsche Beteiligung im Irakkrieg ) nichts gelernt. Und so heißt es mal wieder Koffer packen für unsere Soldaten und auf in den nächsten Krieg, eine 180° Wendung unserer Bundesregierung. Das ganze natürlich schön gegen das Völkerrecht, ohne UN-Mandat und ohne Einladung der amtierenden syrischen Regierung. Wenigstens in diesem Punkt bleibt sich die deutsche Spitzenpolitik also parteiübergreifend treu!

Währenddessen überschlagen sich die Ereignisse in Syrien. Über eine Nachricht hatte ich mich besonders gewundert, so warnte der BND vor der Saudi-Arabischen Aussenpolitik. Dass die Verstrickungen des saudischen Staates sich alles andere als stabilisierend auf ihre Nachbarn auswirkt dürfte auch beim BND schon seit längerem bekannt sein, was mich jedoch wundert ist, warum dies nun veröffentlicht wird. Bisher galt Saudi-Arabien in Deutschland als Verbündeter und Garant für Stabilität im Nahen Osten, der Hauptgrund für deutsche Waffenexporte. Was also hat sich geändert?

Auch in deutschen Medien wird zunehmend darüber berichtet von wem der IS Unterstützung erhält. Ein Blick auf Twitter Statistiken genügt beispielsweise um zu sehen, dass ein Großteil der IS-Sympathisanten aus den Golfstaaten kommt. Interessant wird es allerdings, wenn man schaut woher der IS seine Einkünfte bezieht. Das Ausplündern von Banken und Staatseigentum, vor allem im Irak, brachte einen kurzzeitigen Finanzschub in den Anfängen des IS. Mittlerweile aber sind die regelmäßigen Haupteinkünfte Steuern, Menschenhandel, Handel mit Kulturschätzen und am meisten durch illegalen Ölhandel.




Steuern werden natürlich in eroberten Gebieten erhoben. Als ein Hauptumschlagplatz für den internationalen Schwarzmarkt für Kulturgüter gilt unter anderem Deutschland. Der Verkauf von Menschen, meist in Form von Sexsklaven, findet in erster Linie intern im Islamischen Staat statt. Aber auch hier gibt es Ausnahmen, so scheint gerade die Türkei ein sicherer Hafen für Menschenhandel zu sein.

Für mich interessant ist momentan allerdings die Frage nach dem Ölhandel. Öl ist so billig wie schon lange nicht mehr, am billigsten bekommt man ihn aber derzeit vom IS geliefert. Es verwundert also nicht, wenn sich einige hier einen großen Profit versprechen. Als Hauptabnehmer gilt schon länger der syrische Staat, in den vergangenen Tagen geriet diese Ansicht allerdings ins Wanken. Durch den Abschuss der russischen Maschine durch die Türkei stand die türkische Regierung und ihre Syrienpolitik im Fokus der Berichterstattung.

Dass die Türkei im Syrienkonflikt involviert ist, lässt sich natürlich nicht bestreiten. Gerade die russische Seite befeuert aber nun die Diskussion um das Ausmaß der türkischen Unterstützung von Rebellen in Syrien, nicht nur das, so betreiben sie aktiv eine Politik gegen türkische Interessen in Syrien. Die Türkei geht derweil mit voller Härte gegen Veröffentlichungen jeglicher Art vor und von Seiten Erdogans ist zu vernehmen, sollte ihm nachgewiesen werden, dass er in den Öl-Handel verstrickt ist, zieht er sofort seinen Hut und dankt ab.

Man muss aber gar nicht direkt bei Erdogan ansetzen um ihn mit dem Öl-Handel in Verbindung zu bringen. Sein Sohn Bilal ist einer der ganz großen Profiteure am illegalen Handel des IS. So lässt sich beispielsweiße ein Zusammenhang zwischen Öl-Tanker Aktivitäten am wichtigsten Hafen der Region und der kriegerischen Aktivität des IS herstellen. Immer wenn der IS in größere Gefechte verstrickt ist, und deshalb dringend zusätzliche Finanzen und Kriegsgüter benötigt, steigt der Handel am türkischen Hafen Ceyhan. Hauptspediteur des dort gehandelten Öls ist die maltesische BMZ Group, im Besitz von Bilal Erdogan. Mehr als ein Drittel des gehandelten Öls geht ausgerechnet nach Israel. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch die Tatsache, dass hier auch Öl der kurdischen Gebiete gehandelt wird, während der türkische Staat gerade mit aller Härte gegen die kurdische Minderheit vorgeht.



Mit diesem Hintergrundwissen bekommt der Abschuss des russischen Bombers eine ganz neue Bedeutung. Ging es eventuell um die Absicherung des lukrativen Ölhandels, welcher durch die turkmenischen Gebiete im Nordwesten Syriens verläuft? Russische und türkische Medien melden einen direkten Zusammenhang turkmenischer Rebellen mit türkischen Geheimdienst- und Nationalisten- Kreisen. So ist der Vizekommandeur der turkmenischen Rebellen Alpaslan Celik, welcher den Mord an einem der russischen Piloten für sich beanspruchte, scheinbar gebürtiger Türke und nach wie vor bestens in seinem Heimatland vernetzt. Oleg Bondarev, Chef der russischen Luftwaffe, behauptet zudem, dass es eine Vereinbarung zwischen Moskau und Washington über die Ankündigung von Luftschlägen gibt, um Zwischenfälle zu vermeiden. Auch der Einsatz der beiden russischen Bomber sei demnach rechtzeitig den Amerikanern, und somit auch der Türkei, gemeldet worden.

Nachdem die Russen nun begonnen haben den Ölhandel aktiv zu bekämpfen und somit die Einnahmen des IS, wacht nun auch das von den Amerikanern geführte westliche Militärbündnis auf und beginnt damit Öl transportierende Lastwagen zu bombardieren. Warum dies nicht früher geschah lag laut Michael Morell, ehemaliger stellvertretender Direktor des CIA, an humanitären und Umweltschutz Gründen. Anstatt die türkischen Verstrickungen im Syrienkrieg und innenpolitische Vorgänge zu kritisieren nähert sich die EU derweil der türkischen Regierung an und verspricht Beitrittsverhandlungen zur EU wieder aufzunehmen. Man kann also nur hoffen, dass Erdogan auch hier mal wieder auf das falsche Pferd gesetzt hat.



Wie immer sollte sich jeder seinen eigenen Wahrheitsgehalt, ich beanspruche diesen nicht für mich, aus meinem Artikel ziehen. Auch große und verlässliche Nachrichtenagenturen, auf welche ich mich teils berufe, verfolgen eine politische Agenda.


Update 03.12.2015 00:15 Uhr:

Russland erneuert seine Vorwürfe über die Öl-Geschäfte des Erdogan-Clans.

Washington dementiert.

Die Russen behaupten sie hätten 1080 Öllaster und 32 Raffinerieanlagen zerstört. ISIS soll dadurch, über einen Zeitraum von 4 Jahren, mehr als 3 Millionen US-Dollar täglich an Einnahmen generiert haben. Des Weiteren zeigen sie Luftaufnahmen von 3 Hauptrouten, alle drei führen in die Türkei, und stellen die Frage wie die westliche Militärallianz einen Handel in derartigem Ausmaß übersehen konnte.

Natobeitritt Montenegro



Nach Syrien, Ukraine, Verlegung von Truppen an die russische Grenze und dem Abschuss einer russischen Maschine über Syrien, heute die nächste Provokation durch die Nato gegenüber Russland. Ein Nato- Beitritt Montenegros in der derzeitigen geopolitischen Lage ist unverantwortlich seitens unseres Militärbündnisses!

Samstag, 28. November 2015

Physik 3:0 Türkei/Russland

Was jedem eigentlich klar sein sollte wurde jetzt von zwei Astrophysikern der KU Leuven nachgewiesen. Die offiziellen Versionen Russlands und der Türkei, zum Abschuss des russischen Bombers über Nordsyrien, können so physikalisch nicht ganz stimmen.

"Jetzt vergleichen die Physiker die Geschwindigkeit mit der Distanz, die der Jet laut der türkischen Karte im türkischen Luftraum zurückgelegt hat (zwei Kilometer). Wenn du 980 Stundenkilometer schnell fliegst, legst du diese Strecke in 7,5 Sekunden zurück,..."

"Zumindest in der Zeit, in der sich der Jet im türkischen Luftraum befand, wären demnach unmöglich Warnungen abgesetzt worden."

"Eine Richtungsänderung von 90° kann nur ein Objekt verursachen, das um ein Vielfaches schneller und schwerer als das Flugzeug ist, schreiben die Physiker. Daraus können wir schließen, dass die Kampfjets gar nicht versuchten, den türkischen Luftraum zu umgehen, so wie es Russland behauptet."

Alles weitere im lohnenswerten Artikel auf Vice!

Update 01.12.2015 2:00 Uhr:

Ursprünglich hatte ich das erste Vice-Zitat wörtlich übernommen. Die Angabe von zwei Sekunden muss sich allerdings um einen Schreibfehler handeln. Richtig, wie auch im Original-Post angegeben, sind natürlich 7,5 Sekunden. Das Zitat wurde daher von mir angepasst.

Dienstag, 24. November 2015

Russisches Flugzeug in Syrien abgeschossen

Ein russischer Su-24 Jet wurde durch türkische Truppen über Syrien abgeschossen. Nach türkischen Angaben schossen zwei F-16 Jets den russischen Bomber ab, nachdem dieser trotz Warnungen der Türken den türkischen Luftraum durchflog.

Hier die Darstellung des türkischen Militärs.


Die russische Seite spricht in einer ersten Stellungnahme von einem sehr ernsten Vorfall.

Hier das Video vom Abschuss.

Ein toter russischer Pilot umringt von syrischen Rebellen. Update ( Achtung, nicht für jedes Alter geeignet! )

Die russische Seite widerspricht der türkischen Darstellung der Jet hätte türkischen Luftraum verletzt. Egal wie, dieser Vorfall wird wohl nicht ohne Konsequenzen bleiben.

Meiner Meinung nach, sollte die türkische Radarkarte stimmen, ist der Abschuss mitnichten nach zu vollziehen. Wegen lächerlichen 2km türkischen Luftraums 2 russische Piloten zu töten zeigt zum ersten mal offen, dass die Türkei einer der Hauptakteure im syrischen Krieg ist und auf Seiten islamischer Rebellen kämpft. Eine Finanzierung und Versorgung des IS und anderer Kräfte in Syrien wäre ohne die Türkei nicht machbar. Es ist zu begrüßen, dass auch die westliche Militärallianz in den vergangenen Tagen endlich begonnen hat IS-Einnahmequellen zu bekämpfen, indem Tanklaster zerstört wurden, wäre man nun konsequent und würde diesen Weg weiter gehen, wären Sanktionen gegen die Türkei das Mindeste.

Update 19:30 Uhr:

Wie sich jetzt rausgestellt hat, ist es mittlerweile erwiesen, dass es sich um ein schweres Kriegsverbrechen handelt. Der Jet wurde nicht nur über syrischem Gebiet abgeschossen, in welchem er die offizielle Erlaubnis hatte zu fliegen, im Gegensatz zu den türkischen Maschinen, die Piloten waren auch beide nach dem Abschuss noch am Leben. Beide wurden jedoch bereits in der Luft von islamistischen Rebellen erschossen. Diese Rebellen gehören wohl zu einer turkmenischen Einheit, welche der Nusra-Front zugehörig ist und damit ein Ableger al-Qaida's.

Die türkische Seite, welche u.a. auch turkmenische Extremisten unterstützt, deutete bereits an, dass sie es nicht länger hinnehmen werde, dass von Seiten Russlands zivile turkmenische Dörfer direkt an der türkischen Grenze bombardiert werden. Vielmehr kann jedoch vermutet werden, dass es der Türkei um die Sicherung ihrer Versorgungswege geht. Da sich der nördliche Korridor allmählich schliesst, sollte die Türkei auch den Grenzübergang zu Latakia verlieren, wird es kaum noch möglich sein al-Nusra, IS und andere Aufständische zu unterstützen. Hier die aktuellen Grenzverläufe:


Es gibt zudem Berichte über eine russische Rettungsaktion mit Helikoptern, welche abgebrochen werden musste aufgrund heftigen Beschusses. Ein Helikopter, der an der Aktion beteiligt war, musste notlanden und wurde von Rebellen durch eine TOW-Rakete zerstört.

Hier noch ein Bericht über die Sorgen der Türkei über die Erfolge der russischen und syrischen Armee. Denkt man ein Jahr zurück, an Kobane, so spielte sich schonmal eine Tragödie direkt an der syrischen Grenze, und unter den Augen türkischer Panzereinheiten, ab. Hier jedoch blieb die Grenze selbst für humanitäre Zwecke geschlossen. Die Türkei ist ein Natomitglied!

Update 20:20 Uhr:

Hier Putins Reaktion, da ich kein russisch kann, kann ich die Übersetzung natürlich nicht verifizieren.

Es tauchen mehr und mehr Videos zum Vorfall auf.

Und noch ein Video zur aktuellen strategischen Lage, natürlich auch hier, ohne Gewähr auf Richtigkeit. Sollte aber, wenn denn der Wahrheit entsprechend, das heutige Kriegsverbrechen erklären.

Offenbar bestätigt sich mein anfänglicher Verdacht, dass es sich bei den angegebenen 10 Warnungen in 5 Minuten seitens der Türkei, um eine unwahre Behauptung handelte. Bei einem Korridor von 2km war das ganze auch sehr unrealistisch.

Update 25.11.2015

Zum Glück würde die Türkei mit ihren Flugzeugen niemals einen anderen Luftraum verletzen!

Oder um es mit Erdogans Worten zu sagen:

"A short-term border violation can never be a pretext for an attack"